Tuesday, 29 November 2022, 3:01 AM
Site: MoodleMoot 2018 Kassel
Course: MoodleMoot an der WWU- Münster 2012 (MoodleMoot 2012)
Glossary: Übersicht der Tagungsbeiträge - sortiert nach den Nachnamen der Vortragenden
A

Aguiló, Carles

WIRIS quizzes 2

WIRIS quizzes 2 verbessert die Funktionalität von Moodle Quiz in der Mathematik und in anderen wissenschaftlichen Themengebieten. Es ermöglicht eine automatische Bewertung von Antworten, zufälligen Variablen und graphischen Darstellungen in den Fragen und Antworten, einen visuellen Formeleditor für die Antwort der Schüler und Syntax-Überprüfung dieser  Antwort.

 WIRIS quizzes 2 bietet viel mehr als die erste Version. Wir haben Kontrolle um das Format der Antwort eingelegt und nicht nur um die mathematische Genauigkeit dieser Antwort. Auf der technische Seite, WIRIS quizzes 2 integriert unseres neue Javascript Formeleditor, so es kann in Tablets und Smartphones angewendet werden.

 Außerdem, ist WIRIS quizzes 2 besonders für die Ausbildung geeignet, da die Anwendung den Schülern leicht fällt.
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WIRIS quizzes 2 improves the functionality of Moodle Quiz in the fields of mathematics and other scientific areas. It allows the mathematical evaluation of answers, random variables and plots in 2D and 3D, plus a visual formula editor with syntax automatic check for the answer of the students.

 WIRIS quizzes 2 offers a lot more than the previous version. It adds control to the format of the answer, while keeping the flexible checks for correctness of the answer. At the technical side, WIRIS quizzes integrates our newest Javascript formula editor, so it can be used in tablets and smartphones.

 Besides, WIRIS quizzes 2 is designed specifically for education, what makes its use by the students particularly easy.


Althans, Jenny

v.l.: Dietmar Johlen, Jenny Althans, Waldemar Sobieroj, Claudia Schmidt

Der Schüler im Mittelpunkt - individualisierter und kompetenzorientierter Unterricht in kaufmännischen Lernfeldern Praktische Unterrichtsbeispiele aus den Bildungsgängen der Informationstechnik

Die Umsetzung des Lernschrittkonzepts wird am Beispiel der kaufmännischen Lernfelder in den IT-Berufen vorgestellt. Im Vortrag werden u. a. typische Lernaufgaben und Schülerlösungen vorgestellt und es wird gezeigt, wie die hierbei erworbenen Kompetenzen erfasst und visualisiert werden. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Umsetzung des Lernschrittkonzepts in kaufmännischen und technischen Lernfeldern werden diskutiert.

The „Learning Step Concept“ is applied to the learning fields (Lernfelder) in the subject of economics. We present typical learning goals, assignments and learning products of the students for the IT-sector. The specific needs of technical and economical learning fields within the learning step concept are discussed. We demonstrate the learning process’ evaluation and the visualization in a “learning step overview” diagram (Lernschrittübersicht) for the so called learning fields (Lernfelder) in the subject of economics.

B

Baselt, Mike

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Unterricht auf den Kopf gestellt - Schüler sind Lehrende und Lernende zugleich

In diesem Vortrag soll kurz ein Projekt im Rahmen des Physikunterrichts in der 10. Jahrgangsstufe vorgestellt werden.

Ich unterrichte "zeitgleich" drei Physikgruppen im Thema "Atomphysik". In einem Moodlekurs sollen die Schüler in unterschiedlichen Gruppen selbstgewählte Themen inhaltlich aufbereiten und den anderen Schülern zur Verfügung stellen. Dabei sollen die unterschiedlichen Aktivitäten von Moodle zum Einsatz kommen. Im eigentlichen Präsenzunterricht sollen die Schüler bei der Bereitsstellung und der Aufbereitung der Themen unterstützt werden. Die erstellten Materialien sollen dann von den anderen Schülern als Grundlage für die Selbstaneignung des Lernstoffes dienen.

Im Vortrag sollen erste Erfahrungen und auch Schwierigkeiten bei der Umsetzung dargestellt werden.  Der Vortrag selbst sol als Impulsvortrag dienen, um im Anschluss mit den Teilnehmern in eine Diskussion üer die Möglichkeiten der veränderten Lernsituation zu kommen

Baselt, Mike

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Erste Einstelllungen in Moodle 2.2 - Datenschutz in der Schule

In diesem Workshop sollen die möglichen Einstellungen vorgestellt werden, die bzgl. des Datenschutzes notwendig sind.

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Moderator der Bezirksregierung Düsseldorf werden wir immer wieder mit der Frage konfrontiert, welche Einstellungen aus der Sicht der Schule notwendig sind. Diese sollen in diesem Workshop vorgestellt werden.

Der Workshop erhebt nicht den Anspruch als juristisches Seminar verstanden zu werden. Hier werden ausschließlich meine Erfahrungen aus der täglichen Erfahrungen vorgestellt. Diese basieren auch auf den Absprachen mit den Datenschutzbeauftragten für unseren Bereich.

Neben der praktischen Arbeit soll auch der Raum geschaffen werden, um in eine rege Diskussion zu diesem Thema einzusteigen und auch Ihre Erfahrungen einfließen zu lassen. Offene Fragen sollen gesammelt werden und an kompetente Stellen weitergeleitet werden.

Boehringer, David / May, Birgit / Jokiaho, Annika / Büchner, Alexander

Aktueller Stand zum Projekt CampusConnect - Entwicklung einer Schnittstelle zwischen HIS-LSF und Moodle

Innerhalb des Projektes CampusConnect wird eine Schnittstelle zwischen dem Campusmanagement-system (HIS-LSF) an Lernplattformen (ILIAS, Stud.IP, Moodle) über die Middleware „ECS“ („E-learning Community Server“) realisiert. Die Anbindung wird die Übertragung und Synchronisation von Veranstaltungs- und Belegungsdaten sowie die Nutzung der Lernplattformen über einen single-sign-on Mechanismus ermöglichen. Dies verringert den Aufwand für Datenpflege und verhindert Dateninkonsistenzen sowie Medienbrüche. Für die Nutzer entsteht dadurch ein wertvoller Zeitgewinn in der Lehre bzw. beim Lernen. Bei Campus Connect handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Universitäten und Pädagogischen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg. In diesem Vortrag wird der aktuelle Stand zur Schnittstelle zwischen HIS-LSF und Moodle und die weiteren Entwicklungen vorgestellt.

Progress of the project CampusConnect – An Interface between campusmangement system (HIS-LSF) and learningmanagementsystems

Campusconnect has the aim to implement an interface in order to connect the campusmanagementsystem (HIS-LSF) with other learnmanagementsystems for example Ilias, Stud.IP and Moodle. The interface will create courses in the learningmanagementsystem based on the informations provided by the campusmanagementsystem and ensure a synchronisation of the course data and the students enrolled. This and the possilility of a single-sign-on will avoid inconsistence of data. The project is a cooperation between different universities in Baden-Württemberg and the current state of the project will be introduced.


Büdding, Hendrik

[english version]


Moodlebasiertes und kooperatives Blended Learning in der Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern nutzen

Untertitel:
Am Beispiel einer moodlegestützten GrafStat-Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer werden die Potenziale kooperativer Lehr- und Lernmethoden vorgestellt und selbst erprobt

 

Es wird eine Lehrerfortbildung vorgestellt, die sich mit der Thematik „Partizipation – Umfragen im Unterricht und an Schulen“ beschäftigt. Unter Verwendung des Lernmanagement Systems (LMS) Moodle und der Umfragesoftware GrafStat („Grafik und Statistik“), die speziell für die weiterführende Schule entwickelt wurde sollen die LehrerInnen durch die Fortbildung nachhaltig befähigt werden eigene Umfrageprojekte an Ihren Schulen durchzuführen.
Im Rahmen dieses Workshops möchte ich (zusammen mit den Teilnehmenden)
- das didaktische Konzept dieser Blended Learning Fortbildungsart vorstellen
- einen kurzen Einblick in die Umfragesoftware GrafStat geben
- einzelne Moodle-Module vorstellen und diese zusammen mit den Teilnehmenden kontextbezogen erproben und reflektieren.
- Chancen und Risiken in einem kritischen Erfahrungsaustausch diskutieren
- gemeinsam neue Impulse für weitere Aus- und Fortbildungs-Konzepte gewinnen
- Impulse für schulische, moodlebasierte GrafStat Projekte gewinnen

Zielgruppe:
- Lehrerinnen und Lehrer
- Lehrende / Vortragende in Bildungsprozessen
- Führungskräfte der Personalverwaltung/ Fortbildungsplanung
Bildungsbereiche:
- Weiterführende Schulen
- Hochschule
Zielsetzung:
- Vorstellung und Erprobung des Fortbildungskonzeptes für GrafStat und den kooperativen Möglichkeiten des Web 2.0 im Rahmen der LMS Moodle.
- Erfahrungs-Transfer & -Reflexion von Moodle in der Lehrerausbildung und -fortbildung
- Gewinnung neuer Anregungen im Umgang mit Moodle



www.buedding.de
www.m-learning.info

 

C

Czaputa, Christian / Forster, Norbert

Fallstudie: Der Blended-Learning-Lehrgang "Computergestützte Konstruktion/CAD"- Erfolgsfaktoren und "lessons learned" eines mit hohem Zuspruch durchgeführten Angebots der staatlichen Lehrerfortbildung

Im Schuljahr 2009/2010 wurde mit einem Redaktionsteam von 12 Teilnehmern der 7-wöchige Blended-Learning-Lehrgang "Computergestützte Konstruktion/CAD" entwickelt und im Rahmen der bayerischen Lehrerfortbildung pilotiert. Seit dem Schuljahr 2010/2011 wird der Lehrgang halbjährlich mit großem Zuspruch in allen bayerischen Regierungsbezirken angeboten. Im Rahmen des Vortags (40 min) werden die Entwicklungsphasen (Konzeption, Entwicklung, Implementierung), der Lehrgang selbst und das Evaluationskonzept mit -ergebnissen vorgestellt. Anhand der Fallstudie und der "lessons learned" werden abschließend  zentrale Erfolgsfaktoren für die Konzeption und Durchführung von Blended-Learning-Lehrgängen in der Lehrerfortbildung (unter Nutzung der Lernplattform Moodle) herausgearbeitet.

D

Dierenfeld, Helena

LAMA - Ein Tool zur Analyse von Nutzerdaten in Lernraumsystemen

Auch in der Lehre spielen interaktive Medien eine immer größere Rolle. So werden Lernraumsysteme bereits in vielen Schulen, Hochschulen und Firmen als standardmäßige Austauschplattform zwischen Dozenten und Lernenden genutzt. Diese Lernraumsysteme speichern viele Nutzerdaten, die zur Verbesserung der Lehre herangezogen werden könnten. Leider sind die von den Lernraumsystemen angebotenen Statistik-Module zur Nutzerdatenauswertung zurzeit unzureichend.

 Ziel des Tools LAMA (Learning, Analysis, Mining and Adaption) ist dieses Problem zu beheben. Mit LAMA sollen die Dozenten die Möglichkeit haben anhand von Statistiken oder Grafiken festzustellen, welche Elemente innerhalb eines Kurses besonders oft benutzt werden bzw. welche eher nicht geeignet sind. Es soll die Möglichkeit eröffnet werden, festzustellen, ob sich die angebotenen Inhalte positiv auf die Lernerfolge auswirken.

 In dem Workshop werden die Motivation und die Design-Ideen des Tools LAMA erläutert, und die erste Version des Tools vorgestellt. Die Demo wird eine Einführung der erstellten GUI und deren Hintergrundprozesse beinhalten. Außerdem sollen Bedürfnisse der Nutzer anhand von Auszügen des zusammengestellten Fragenkatalogs diskutiert werden.


G

Grochtmann, Thomas

Skizzen in Moodle erstellen und editieren

In der Handwerkskammer Münster werden im Rahmen des Projektes NetProBau – Netzbasiertes, prozessorientiertes Lernkonzept für das Bauwesen E-Learning-Lösungen für das Bauhandwerk entwickelt. Hierbei ist es die Zielsetzung Web 2.0-Techniken einzusetzen.

Unter Web 2.0 werden in diesem Zusammenhang Internetangebote verstanden, bei denen ein Besucher einer Website den Inhalt dieser Seiten verändern kann. Bezogen auf die Thematik E-Learning sollen die Lehrgangsteilnehmer vielfältige Möglichkeiten erhalten, Beiträge zu einzelnen Fachthemen zu verfassen oder zu verändern. Typische Web 2.0-Umgebungen erlauben z. B. das Anlegen von Foren, das Bearbeiten von Wiki-Beiträgen oder das Kommentieren von anderen Beiträgen.

Bei den meisten der hier aufgeführten Betätigungsformen funktioniert das „Mit-Mach-Web“, wie das Web 2.0 häufig genannt wird, über das Medium Text.

In der Bautechnik werden Sachverhalte hingegen in der Regel mithilfe von Zeichnungen oder (nicht maßstabsgetreuen) Skizzen kommuniziert. Ohne bildliche Darstellung ist es mitunter eine Herausforderung, ein bautechnisches Problem zu beschreiben. Selbst Menschen mit einer sehr hohen Sprachkompetenz ziehen in diesem Kontext die Kommunikation mithilfe von Abbildungen einer rein textbasierten Kommunikation vor. Für Menschen mit einer weniger hohen Sprachkompetenz hingegen stellt die rein mündliche oder schriftliche Beschreibung bautechnischer Zusammenhänge eine ernstzunehmende Hürde dar. Vor diesem Hintergrund ist grundsätzlich zu konstatieren, dass für die Kommunikation im Baubereich das Medium Sprache nicht ausreichend ist. Die bildbasierte Kommunikation ist unerlässlich.

Ein Lösungsansatz ist das Programm „SkizzenCAD“. Dabei handelt es sich um ein kleines vektororientiertes Zeichentool. SkizzenCAD ist ein Java-Applet und Vektor-Zeichenprogramm, welches im Browser ausgeführt wird. Die Benutzung des Programms ähnelt der Bedienung der Zeichen­tools einer Office-Suite (z. B. Open-Office oder Microsoft-Office). Da die Bedienung dieser Programme den meisten Teilnehmern geläufig ist, entfällt eine umfangreiche Einarbeitung in die Anwendung der Software. Das Programm ist in der Lage, bautechnische Schraffuren sowie bautechnische Linientypen darzustellen. Die Benutzer des Programms können Zeichnungen direkt im Browser erstellen. SkizzenCAD wird unter der Zielsetzung entwickelt, den Lernenden ein Tool anbieten zu können, das die schnelle und unkomplizierte Erstellung brauchbarer Skizzen ermöglicht. Auf Maßgenauigkeit legt das Programm hingegen weniger Wert.

SkizzenCAD wird so implementiert, dass es per Knopfdruck im Editor des Lernmanagementsystems Moodle gestartet werden kann. Der in Moodle verwendete Editor TinyMCE wird entsprechend erweitert. So gilt auch für SkizzenCAD: “What you see is what you get”. SkizzenCAD ist überall verfügbar, wo in Moodle ein Editor erscheint.

SkizzenCAD speichert jede Zeichnung in zwei verschiedenen Formaten ab. Zum einen als PNG-Datei (um die Ansicht im Browser zu gewährleisten), zum anderen als vektorbasierte SVG-Grafik (um die Weiterbearbeitung zu ermöglichen), die um bauspezifische Informationen erweitert wurde. Die Wahl des Dateinamens übernimmt die Software. Der Nutzer bekommt von diesem Vorgang insgesamt nichts mit, für ihn erscheint die Zeichnung als Element des Fließtextes.

Das Projekt „NetProBau – Netzbasiertes, prozessorientiertes Lernkonzept für das Bauwesen“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

H

Hamatschek, Michael / Schwiderski, Cordula / Sperker, Hans-Christian

DirectLink
Plugin zur Einbindung von Freigaben an der Universitat Bamberg

Im Rahmen des Vortrags soll die Entwicklung eines Plugins zur Einbindung
von Datei-Freigaben an der Universität Bamberg vorgestellt werden. Grüunde für die Entwicklung sind das zur Verfügung stellen großer Daten und Datenmengen innerhalb von Kursen, leichtere Verwaltung der Daten mit Hilfe des Betriebssystems, Trennung von Web- und File-Server, kleinere Backups sowie die Aktualität der Kursdateien.
Der Vortrag geht auf die Vorraussetzungen für den Einsatz des Plugins, die
umgesetzte Funktionalität und aufgetretene Probleme während der Entwicklung sowie deren Lösung ein. Nach einer umfassenden Live-Demonstration soll der Vortrag mit einer Diskussion zur Umsetzung abgeschlossen werden.


The content of this talk is the development of a plugin for the integration of leshares at the University of Bamberg. Reasons for this development are supplying a huge amount of les in courses, easier management of les and folders within the operating system, separation of web- and le-server, smaller backups and actuality of course les.
Topics are the requirements for using the plugins, its functionality, occured problems and their solution during the implementation. After a live-demonstration there will be a short discussion about the implementation.

Heinen, Richard

Donnerstag, 15.3.2012  ab 16.10 Uhr in Raum 129 im 1. Obergeschoss

Heinen, Richard

Social Bookmarking zur Unterstützung der Arbeit mit einem LMS


Henke, Andreas

Der Einsatz von Moodle im bilingualen Sachfachunterricht

Hybride Lernformen (blended learning) gehören in das Zentrum der didaktisch-methodischen Diskussion für die Zukunft. Das Anwendungsbeispiel eines bilingualen Biologiekurses der Sekundarstufe II am Städtischen Gymnasium Augustinianum Greven zeigt, wie  ein moodlegestütztes blended learning Konzept den Unterricht in der Fremdsprache entlastet, wenn Schülerinnen und Schüler besonders kommunikative und konstruktivistische Module zur Unterrichtsvor- und nachbereitung in Moodle nutzen. 

Das Schulministerium NRW definiert den bilingualen Unterricht prägnant als "Unterricht in zwei Sprachen, in dem Teile des Fachunterrichts (z.B. in Erdkunde, Geschichte oder Biologie) in der Fremdsprache erteilt werden und die Fremdsprache zur Arbeitssprache im Sachfachunterricht wird". Wird die Fremdsprache zur Arbeitssprache im Unterricht bei gleicher inhaltlichen Obligatorik wie in muttersprachlichen Kursen, müssen im wensentlichen diese didaktischen und methodischen Vorüberlegungen angestellt werden:

  • Schülerinnen und Schüler müssen sprachliche Mittel aufarbeiten, um auf entsprechendem Niveau dem Unterricht produktiv und rezeptiv zu folgen, damit der bilinguale Sachfachunterricht zur "gleichen Fachkompetenz führt wie der muttersprachliche Unterricht". 
  • durch die Unterrichtsvor- und nachbereitung mit konstruierenden und kommunikativen Modulen wird im Idealfall eine "terminologische Zweisprachigkeit" erreicht.

 In diesem Workshop/Vortrag wird ein Konzept vorgestellt und zur Diskussion offengelegt, welches fremdsprachlichen Unterricht auf muttersprachlichem Niveau vorsieht und die sprachliche Entlastung (durch fremdsprachliche wie muttersprachliche Unterrichtsvor- und nachbereitung mit konstruierenden, kommunikativen Modulen) in ein blended learning Konzept mit Moodle verlagert.

Henke, Hajo / Kensy, Sabine

„Aus- und Fortbildung von Onlinedozenten an bayerischen Volkshochschulen“

Der Workshop basiert auf 7 Jahren Erfahrungen mit der Schulung von Online-Dozenten im Rahmen allgemeiner Erwachsenenbildung. Im Zentrum steht das Aus- und Fortbildungskonzept des Bayerischen Volkshochschulverbandes (bvv) für das moodle-basierte „vhs-freelearning“. Derzeit nutzen bereits 60 bayerische Volkshochschulen dieses Angebot, bayernweit hat der bvv seit 2007 ca. 350 Online-Dozent/inn/en ausgebildet und qualifiziert.
Im Workshop werden die didaktischen & pädagogischen Grundlagen und Ziele, sowie insbesondere die Ursachen und Folgen von „Evolutionssprüngen“ des Schulungskonzeptes vorgestellt und kritisch reflektiert.
Teilnehmende erhalten vielfältige Anregungen und ggf. Hilfestellungen für eigene moodle-basierte Schulungsvorhaben. Eigene Erfahrungen mit anderen Schulungskonzepten können eingebracht vergleichend diskutiert werden.
Der Workshop liefert ausdrücklich keine „Blaupause“ für moodle-Schulungen, vielmehr geht es um Anregungen, Reflexionen und Erkenntnistausch für die eigene Best-Practice.
Die Referenten des Workshops, Hajo Henke und Sabine Kensy, sind seitens des bvv seit 2010 mit dem Projektmanagement, der pädagogisch-didaktischen Betreuung und der Administration des vhs-freelearning betraut.

The workshop is based on seven years experience in the training of online instructors as part of general adult education. The focus is the education and training concept of the Bavarian Adult Education Association (Bayerischer Volkshochschulverband e.V.) for the moodle-based "vhs-freelearning". Currently, already 60 Bavarian folk high schools are using that offer; the association has trained and qualified about 350 online-trainers since 2007.
Within this workshop the didactic and pedagogical principles and goals, and especially the causes and consequences of "evolutionary leaps" of the training concept will be presented and discussed critically.
Participants receive a variety of suggestions and assistance necessary for their own moodle-based training projects. Self- experience with other training concepts can be introduced and will be comparatively discussed.
The workshop provides no explicit "blueprint" for the education of moodle-trainers; rather it is about ideas, reflections and knowledge exchange for your own best practice.
The speakers at the workshop, Hajo Henke & Sabine Kensy, are since 2010 responsible for the project management, pedagogical and educational support and the administration of the vhs-freelearning.

Hess, Alan M.Ed.

Ein alternativer Umgang mit der Sprache, mit dem Lesen und mit dem Schreiben

An der Tagesschule Oberglatt, Schweiz wird Moodle seit vielen Jahren in verschiedenen Fächern eingesetzt. Die Präsentation wird sich auf den Einsatz von Moodle im Sprachunterricht mit lernschwachen oder verhaltensauffälligen Schülern in Fach Deutsch (als Mutter oder Fremdsprache) bzw. Englisch als Fremdsprache beziehen.

 

An unserer Schule wurden zahlreiche Übungen (Memorys, Wort- und Satzaufbau-Übungen) für Moodle entwickelt und erfolgreich eingesetzt. Wir stützen uns bei der Entwicklung der Moodle-Kurse und Übungen auf einen Ansatz, der in Australien im Rahmen der Funktionalen Linguistik entwickelt wurde. Dieser Ansatz wird kurz vorgestellt und die entwickelten Moodle-Kurse werden präsentiert. Die Software ist frei zugänglich und wird auch an anderen Schulen eingesetzt. Die Präsentation erfolgt in englischer oder deutscher Sprache.

 

Teil 1 (7 Min.) – Demonstration der Wortspiele und angepasster Hot-Potatoes: Die Spiele gehören idealerweise zu einem bestimmten Thema, zum Beispiel 'Die Zuckerfabrik', 'Der Weg eines Briefes' oder, wie im präsentierten Beispiel der Film für Englischlerner "Extra". Die Übungen sind aber für praktisch alle Fächer geeignet und können entsprechend angepasst werden. Die Beispielaufgaben basieren auf Moodle v1.9.15. Die vorgeführte Beispielübungen beziehen sich auf den Lernfilm für Englisch als Fremdsprache "Extra", der für Sekondarschüler und junge Erwachsener geeignet ist.

 

Teil 2 ( 13 Min.) Theoretischer Hintergrund: Die vorliegenden Übungen wurden auf Grundlage des Modelles "Reading to Learn" der Sydney School und anderen auf der Systemisch Funktionalen Grammatik von Michael Halliday basierenden Ansätzen entwickelt.

Ein Hauptgedanke bei diesen Modellen ist, dass jede sprachliche Äusserung in einem situativen Kontext stattfindet, ohne den sie gar nicht richtig verstanden werden kann. Das Kind lernt Sprache nur durch das Erleben der Sprache im situativen Kontext (vgl. Halliday „Learning how to mean“, 1977 und W.v.Humbolt, 1820).  Auch das Lesen und Schreiben wird danach am besten von der Bedeutung eines Textes im Kontext der Situation verstanden, auf die er sich bezieht. Gute Schreib- und Leselerner haben in der Regel mit ihren Eltern schon so viele Bücher gelesen, ohne schon selbst eigentlich lesen zu können, dass sie verstanden haben, in welchem Verhältnis gesprochene und geschriebene Sprache zueinander stehen. Schwächere Schüler kommen dagegen oft ohne diese Wissen in die Schule, wo sie dann scheinbar von untern, also von den Buchstaben zu den Worten und Sätzen, Texte verstehen sollen, was sie vor nicht geringe Schwierigkeiten stellt.

'Reading to Learn' beginnt deshalb immer bei der Bedeutung eines Textes und schreiten dann zu den darunter liegenden Einheiten Satz, funktionale Wortgruppe, Silbe und schliesslich den Buchstaben voran. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass das Kind die Sätze und Wörter auch im Zusammenhang versteht.

Der vorliegende Ansatz zum Lernen im Bereich des Zweitspracherwerbs ergänzt das Konzept von Reading to Learn mit selbst entwickelten Methoden des computerunterstützten Lernens und setzt dabei den Sprachlernfilm "Extra" ein.

Die Schüler sehen zunächst eine Folge von Extra, wobei sie zahlreiche Szenen aus der Situation heraus verstehen, ohne schon alle Sätze zu verstehen. Sie erhalten aber so einen Zusammenhang, in dem sie die folgenden Aufgaben stellen können. 

Nun wird ein kurzer Ausschnitt aus dem Filmskript vorgelesen. Mittels einfacher Wortspiele (z.B. Memory) werden funktionale Wortgruppen identifiziert und auch in der Regel grafisch dargestellt. Direkte schriftliche Übersetzungen werden wenn möglich vermiedet. Die Lerner können diese Wortgruppen dann in Fotokopien des Textes auffinden und unterstreichen, egal ob sie zu diesem Zeitpunkt den ganzen Text selber lesen können oder nicht. Sie finden kleine Einheiten von 'Bedeutung' und diese werden später zusammen gebunden. (Deconstructing Text)

 

Die behandelten Sätze werden, wenn möglich mit einer Frage versehen, die sich auf die Geschichte bezieht (z.B. Block 1 - „Who is the story about?“). Anschliessend versuchen die Lerner einen kompletten Antwortsatz aus den geübten 'Bausteinen' zusammenzufassen. Die 'Hot-Potatoes' Software bietet eine abspielbare Aufnahme an, um diese Aufgabe zu erleichtern und mit dem Gesprochenen zu verbinden. Die Übungen sind von 'oben nach unten' gestuft, schreiten also vom Satz, zur Wortgruppe und Buchstaben voran. (Reconstruction)

 

Wenn die Lerner diese Übungen einige Male erfolgreich bearbeitet haben, dürfen sie den Satz allein und aus Erinnerung selber schreiben. Dies erfolgt hier in einem 'Moodle Wiki' und dient als Anfang eines ganzen Textes. Der Text kann im Wiki nachträglich und zu jeder Zeit bearbeitet und verbessert werden. (Independant writing)

 

Weitere Sätze sind auch jeweils mit einer Frage verbunden und werden auf ähnliche Weise verarbeitet. Das ganze Verfahren kann beliebig wiederholt werden bis die Lerner alle Rechtschreibung- und Strukturfehler selber behoben haben. Der Zyklus bewegt sich  auf natürliche Lernweise immer von der Bedeutung im Kontext (siehe Diagramm) zur orthographischen Realisierung der Bedeutung im Text.

 

Die Übungen in Moodle stellen eine sinnvolle Ergänzung des Unterrichts dar, mit dessen Hilfe die Schüler im Lernprozess selbständig arbeiten können.

 

Links zur Seiten des Autors und anderen:

Deutsche SFL für Lehrer: - http://manxman.ch/moodle2/course/view.php?id=14

Functional Grammar for Teachers: - http://manxman.ch/moodle2/course/category.php?id=1

Reading to Learn: - David Rose et al - http://readingtolearn.com.au/

Referenzen:

Halliday, M.A.K., 1977 - „Learning how to mean“, Language in Society, 6 : pp 114-118 , Cambridge University Press

Humboldt, Wilhelm von, 1820 - ""Es gibt nichts Einzelnes in der Sprache, jedes ihrer Elemente kündigt sich nur als Teil eines Ganzen an".  Über das vergleichende Sprachstudium in Beziehung auf die verschiedenen Epochen der Sprachentwickelung. [Berliner Akademie der Wissenschaften, 29.6.1820]. Abgedr.: Humboldt 1963:1-25.


Hilgenstock, Ralf

Moodle Repositories
Die Dateiverwaltung in Moodle 2 bringt ein Fülle von neuen Möglichkeiten.  Der Beitrag zeigt die verschiedenen Formen der Dateiverwaltung auf, macht die Prinzipien deutlich und gibt Tipps zum Einsatz.

Rechtliche Aspekte des eLearning
Der Bereich des eLearning tangiert eine Fülle von rechtlichen Aspekten. Der Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die verschiedenen Bereiche, die ggfs. zu beachten sind.


ELIS - ein Verwaltungs- und Berichtssystem für Moodle
- Veranstaltung fällt aus -

Aus der Schatzkiste eines Moodle Partners: Funktionserweiterungen und Anpassungen für Moodle
Moodle Partner sind Dienstleister für Moodle und finanzieren die Entwicklung und Pflege von Moodle. eLeDia ist deutscher Moodle Partner.
Im Laufe der letzten Jahre haben wir im Kundenauftrag eine Fülle von sinnvollen Zusatzfunktionen für Moodle entwickelt. An einigen Beispielen zeigen wir die Erweiterungsmöglichkeiten und ihren Nutzen auf.

Moodle Hosting beim Moodle Partner

eLeDia ist deutscher Moodlepartner und hostet hunderte von Moodle-Systemen. Die kleinsten Systeme werden von wenigen dutzend Teilnehmern genutzt; die größten Systeme von zehntausend oder sogar über hunderttausend Nutzern.

Der Beitrag zeigt, welche Angebote zur Verfügung stehen, wie eLeDia die Arbeit in der Bildungseinrichtung erleichtert und wie  der Start mit Moodle oder der Transfer eines bestehenden System gestaltet werden kann.

Evaluationen mit dem Feedback-Modul
Das Feedback-Modul muß in Moodle zunächst aktiviert werden. Dann erlaubt es die Erstellung individueller Fragebögen.
Wir zeigen die Funktionen des Feedback-Moduls, die Nutzung von Templates, den Einsatz abhängiger Fragen, die Auswertungsmöglichkeiten und die Funktionen des Feedback-Blocks.

Homberg, Gerd

Konzeption und Gestaltung von Moodle-Kursen in Blended Learning-Szenarien

Blended Learning:= Blended Learning ist ein Lehr-/Lernkonzept, das eine didaktisch vorteilhafte Verknüpfung von institutionalisierten Präsenzveranstaltungen mit Plenumscharakter und individualisiertem, selbstgesteuertem Lernen über digitale Medien umfasst.

Das Leitmedium für die Abfolge von Unterrichts-Sequenzen innerhalb des Schul(Halb-)jahres ist meist das eingeführte Lehrbuch oder das schulinterne Curriculum, die schulinterne Unterrichtspartitur mit Fachbezug!
Lehr-/Lerninhalte im Präsenzunterricht und im virtuellen Bereich müssen zur Orientierung der Lerner kongruent angelegt sein, es muss deutlich eine Verbindung beider Lehr- /Lernformen zu den  Lerninhalten der jeweiligen Lernkonzepte erkennbar sein!
Die im Schulcurriculum / der Schul-/Fach-Unterrichts-Partitur festgelegten Unterrichtsvorhaben /Unterrichts-Sequenzen entsprechen daher – meist auch in der Reihenfolge -  den Kurs-Themen des zugehörigern Moodlekurses.

Downloadbare Moodlekurse für den Einsatz in Blended Learning-Szenarien

Moodle-Kurse zu erstellen, das erfordert einen hohen Arbeitseinsatz. Warum aber schließen sich die Lehrkräfte nicht zu einem Austauschzirkel zusammen und reduzieren dadurch den Zeitaufwand zur Erarbeitung eines Moodlekurses.
Dieser Gedanke soll in dem Vortrag aufgegriffen werden. An konkreten Beispielen soll die gegenseitige kollegiale Unterstützung angeregt und  deren Machbarkeit verdeutlicht werden.


Hyper Videos in Moodle einbinden

Hypervideos sind eine besondere Art interaktiver Videos, in denen einzelne Szenen, Bilder oder Bildobjekte mit anderen Videoszenen oder zusätzlichen, externen Informationen oder auch eigenen Annotationen verlinkt werden können.

 Mit Hilfe einer Software steht eine Lösung für die Produktion von Hyper-Videos für den interaktiven Einsatz in Lehr-/Lernplattformen zur Verfügung.

Autoren von  E-Learning-Szenarien werden dadurch in die Lage versetzt, auf einfache Weise auf der Basis von vorhandenem Video-Material interaktive Lerninhalte zu erstellen. Der Nutzer der Anwendung kann sich, ähnlich wie beim hypertext-basierten Lernen, die für ihn relevanten Informationen mit Hilfe der interaktiven Funktionen heraussuchen und je nach verwendeten Interaktionselementen auch aktiv mit dem Video arbeiten.

 Dabei handelt es sich um digitale Videos mit dynamischen Hyperlinks. In solchen Hypervideos können Details im Videofilm mit Zusatzinformationen verknüpft werden, so dass die Nutzer dann Links im Film auswählen und zusätzliche Texte, weitere Videos oder Bilder aufrufen können.

Sobald der Nutzer einem Link folgt, wird der Hauptfilm gestoppt. Das multimediale Lehrmaterial kann durch die Sequenzierung und Verlinkung in einer selbst gewählten Reihenfolge rezipiert werden.

Damit gelangt der rezeptive Betrachter nun in die Rolle des aktiven Produzenten.
Kritische Fragen an das Medium- wie oben angeführt – können damit positiv beantwortet werden.

Conception and design of Moodle courses in blended learning scenarios

Blended Learning is a teaching/learning concept that includes a didactic advantageous combination of plenary meetings with institutional presence and character of individualized, self-directed learning through digital media.

The main medium for generating instructional sequences within the school (half) year is usually the imported textbook or the school-based curriculum.
Teaching contents in the classroom and in the virtual space must be created to guide the learner, it has to be to congruent in both teaching / learning methods.


Moodlecourses, downloadable for use in blended learning scenarios

To create a Moodlecourse that requires a high effort.  If teachers would join together to form a team, they could save a lot of time.

This idea will be addressed in the presentation. Specific examples are intended to stimulate mutual collegial support and illustrates its feasibility.


Hypervideos integrate into Moodle

Hypervideos are a special kind of interactive video, in which individual scenes, images or other objects with video scenes or additional, external information, or even own annotations can be linked.

 With the help of a software there is a solution available for the production of hyper-interactive videos for use in educational systems.

Authors of e-learning scenarios are thus able to create easily on the basis of existing video material interactive learning content. The user of the application may be similar to the hypertext-based learning, looking out for him the relevant information through interactive features, and work, depending on the use of interaction elements also active with the video.

 These are digital video with dynamic links. In such hypervideos details in the video can be linked with additional information so that users will choose links in the film and additional text, can call other videos or pictures.

Once the user follows a link, the main film is stopped. The multimedia educational material can be received by the sequencing and linking in a chosen order.

Thus, the receptive viewer now enters into the role of active producers.
Critical issues in the media as stated above - that can be answered positively.


Huber, Franz / Zackrisson, Patrick

EQUELLA - das digitale Repository aus Australien für Moodle und andere Lernplattformen

Beschreibung: Schulen, Hochschulen und Bibliotheken verwalten mit dem Repositorium EQUELLA ihre digitalen Lehr-Lerninhalte (z. B. Videos, Grafiken, Übungsblätter). Lehrende und Lernende greifen über eine Web-Oberfläche oder über Lernplattformen wie Moodle auf diesen zentralen Content-Pool zu. Durch Verfahren des Copyright-Managements und der Zugriffsregelung werden neben user-generated und frei verfügbarem Content auch lizensierte, über Medienzentren und Verlage angebotene oder aus weiteren externen Repositorien stammende Lerninhalte bereitgestellt. Mehrere Bildungseinrichtungen können über EQUELLA gemeinsam einen Content-Pool betreiben und Lerninhalte austauschen.

Lernen Sie EQUELLA und die hochwertigen Features der Content-Verwaltung, der Content-Suche und der Content-Erstellung kennen. (EQUELLA steht in deutscher Sprache zur Verfügung). Beachten Sie den EQUELLA-Case-Study-Vortrag um 16.45 Uhr; im Raum 35 EG

 

Short description in English: EQUELLA is a digital repository that provides one system to house your teaching and learning, research, media and library content. EQUELLA has been deployed for copyright resource collections, research materials, managing and exposing materials through web sites and portals, content authoring, workflow, institutional policy and document management. EQUELLA is currently in use in a wide range of schools, districts, universities, community colleges, state systems and departments of education, government agencies, and corporations worldwide.


Pearson | Platform
www.equella.com
Martin-Kollar-Straße 10-12
81829 München
Deutschland
Email:  Michaela.Brighella@equella.com / Michaela Brighella
Tel.:     +49 (0)89 46003 421
Fax:     +49 (0)89 46003 429


J

Jakob-Kühn Sieglinde

PreWorkshop Moodle für Einsteiger, Dienstag, 13.3.

Die Lernplattform Moodle bietet sehr umfassende Möglichkeiten zur Gestaltung von Online Seminaren und zur Ergänzung von Präsenzlernsituationen. Dieses Grundlagenseminar ist eine Einführung in Moodle und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Sie lernen die grundlegenden Funktionen im Kursraum kennen und erfahren wie ein Kurs aufgebaut werden kann, wie Inhalte eingesetzt werden, Aufgaben und Prüfungen erstellt und mit den Teilnehmern kommuniziert werden kann. Das Seminar eignet sich für alle pädagogisch Tätigen an Schulen, Hochschulen in der Erwachsenbildungund in Unternehmen.
13.03.2012 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

PreWorkshop ePortfolio mit Mahara, Mittwoch, 14.3.

Einführung in die Grundlage des E-Portfolio-System Mahara. Während Moodle ein dozentenzentriertes Werkzeug ist, gibt Mahara den Teilnehmern individuelle Räume zu Gestaltung. Beide Werkzeuge in Kombination erschließen eine Fülle von zukunftsweisenden Szenarien.
In diesem Workshop erhalten Anfänger die Möglichkeit nach einer Einführung in die Methodik und Didaktik von ePortfolioarbeit das Open Source Programm Mahara kennen zu lernen und direkt auf einer MAHARA Installation zu arbeiten. Mahara ist die ideale Ergänzung zu Moodle, da der Moodle Kursraum den Schülern eine virtuelle Lernumgebung für das gemeinsame Lernen bietet, während MAHARA dem einzelnen Schüler die Möglichkeit bietet, seine eigenen Leistungen und Lernfortschritte in einem eigenen ePortfolio zu sammeln, zu bewerten und individuell je nach Zielgruppe der Freigabe zu gestalten.
Infos zu Mahara. www.mahara.org
Bei Mahara.org kann man sich kostenlos registrieren und eigene Ansichten erstellen. Die Community in Mahara ist äusserst aktiv und es gibt auch bereits zahlreiche spezielle Foren.
14.03.2012 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Webseite: http://www.mahara.org

Austauschforum/Workshop MAHARA

Donnerstag, 11.30- 13.15 Raum 129 1.OG

Dieser Workshop richtet sich an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bereits ePortfolioarbeit machen, mit oder ohne Mahara sowie Neugierige, die sich ein Bild verschaffen wollen, wie ePortfolioarbeit in der Praxis an Schulen und Hochschulen zum Einsatz kommt.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind ausdrücklich dazu eingeladen, ihre Aktivitäten vorzustellen und über ihre Erfahrungen zu berichten.

Ziel des Workshops soll eine engere Vernetzung der Akteure sein, um ePortfolio Projekte im deutschsprachigen Raum auf eine breitere Basis zu stellen.

Als Gast können wir via skype direkt aus dem Mahara HQ in Wellington Kristina Hoeppner begrüßen, die sich bereit erklärt hat, einen kleinen Einführungsvortrag zu halten und für unsere Fragen rund um Mahara zur Verfügung zu stehen.

Für eine einfachere Koordination des Workshops bitte um Kontaktaufnahme über meine eMail oder hier im Kurs.

Johlen, Dietmar / Sobieroj, Waldemar

v.l.: Dietmar Johlen, Jenny Althans, Waldemar Sobieroj, Claudia Schmidt

Der Schüler im Mittelpunkt – individualisierter und kompetenzorientierter Unterricht mit Moodle und Mahara – Praktische Unterrichtsbeispiele aus den Bildungsgängen der Informationstechnik

Schule verändert sich grundlegend, wenn jedem Schüler der Freiraum verschafft wird, seinen individuellen Lernweg zu gehen. Wir wollen in unserem Vortrag zeigen, wie im Rahmen einer konsequenten Portfolioarbeit Moodle und Mahara im kompetenzorientierten Unterricht einen positiven Veränderungsprozess bei den Anwendern bewirken können und in diesem Sinne zu mehr als nur Werkzeugen werden. An konkreten Unterrichtsbeispielen und Arbeitsergebnissen von Schülern aus den Bildungsgängen der Informationstechnik stellen wir vor, wie die Lehrkräfte gemeinsam im Team unterrichten und wie sich ihr Arbeitsablauf und der Arbeitsablauf der Schüler verändert hat. Schüler benötigen auf ihrem individuellen Lernweg eine intensive Unterstützung, um sich nicht allein gelassen zu fühlen. Wir stellen diese Unterstützung mit dem Lernschrittkonzept sicher. Im Vortrag zeigen wir, wie das Lernschrittkonzept im Zusammenspiel mit Moodle und Mahara im Unterricht gelebt wird und wie wir uns hiermit in die OER (open education resources) Bewegung einbringen möchten.

Schools change profoundly when they decide to introduce personalized learning. We will demonstrate our approach towards individual learning paths for each student that we call “Learning Step Concept” (Lernschrittkonzept). It is important to provide a set of tools and techniques in order to support the students on their individual learning path. Such tools will be presented and show how students work with them. A typical learning step lasts one week.  A learning step means the documentation of goals and the allocation of learning products (How will a student prove that he has achieved a goal?). Finally the documentation of the learning products are presented in a portfolio (Mahara) and the achievements of the learning process’ results are evaluated. This is visualized in a diagram called “learning step overview” (Lernschrittübersicht) that uses aspects of Bloom’s taxonomy.

K

Krause, Ralf / Welzel, Stefanie

Multimediale Inhalte in Moodle-Kursen
Beispiele zum Lernen mit allen Sinnen

Im Mittelpunkt für das Handeln in Schule und Unterricht sollte nicht das technisch Mögliche
stehen, sondern ausschließlich das pädagogisch Sinnvolle. So werden im Unterricht niemals die
Medienfeuerwerke eines privaten Fernsehsenders abbrennen oder die millionenschweren Effekte
eines preisgekrönten Hollywood-Filmes explodieren. In der Lebensrealität von Jugendlichen gilt es
viele multimedialen Gewohnheiten … und in der Schule ist davon nicht viel angekommen. Ein
bisschen Multimedia könnte beim Lernen helfen – da sind sich die Experten völlig sicher!! Die
Medien existieren meistens - was fehlt, das ist der praktische Einsatz in der Schule.
Der Workshop zeigt in ausgewählten praktischen Beispielen, wie multimediale Elemente in eigenen
Moodle-Kursen sinnvoll eingebunden und produktiv genutzt werden können:
• Arbeitsblatt mit eingebetteter Audiodatei (MP3)
• Arbeitsblatt mit eingebettetem Video (Flash, Quicktime, WMV)
• Größenanpassung der Bilddarstellung
• Datenbank zur Präsentation multimedialer Unterrichtsergebnisse
• Argumente für schulinterne oder schulexterne Speicherung
Die Inhalte für diesen Workshop entstanden aus realen Anforderungen an die Lehrerfortbildung,
und zwar mit den folgenden Zielen:
• Multimediales Lernen in einer multimedialen Gesellschaft
• Lernen mit vielen Sinnen
• Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und des Hörverstehens
• Förderung genauer Beobachtungen und Beschreibungen
• Individualisierung der Lerngeschwindigkeit und der Lernwege
In praktischer Tätigkeit sollen die Teilnehmer/innen in diesem Workshop erfahren, wie einfach in
Moodle multimediale Inhalte zusammen mit anderen Lernaktivitäten benutzt werden können. Für
den Ablauf des Workshops ist geplant, reale Unterrichtsbeispiele zu zeigen, die praktische
Umsetzung in einem eigenen Kurs auszuprobieren und eine pädagogische Diskussion zu
beginnen. Auch die Einbeziehung mobiler Endgeräte wird thematisiert.
Moderation des Workshops
• Ralf Krause, 41542 Dormagen, NRW, Deutschland
• Lehrer an der Gesamtschule Dormagen – www.bvsdormagen.de
• Moodletreff der Bezirksregierung Düsseldorf – www.moodletreff.de

• Stefanie Welzel, 45355 Essen, NRW, Deutschland
• Lehrerin an der Grundschule Dionysiusschule Essen-Borbeck – www.dioschule.de
• Moodletreff der Bezirksregierung Düsseldorf – www.moodletreff.de

Kreplin, Brigitte

In der FernUniversität betreiben wir mit 60.000 registrierten Teilnehmer/innen eine ziemlich große Moodle-Installation. Häufig sind in einem einzigen Moodle-Kurs 3.000 und mehr Teilnehmer/innen eingetragen.

Die sich daraus ergebenden technischen Herausforderungen von der Konfiguration der IT-Basis bis zu den notwendigen Code-Anpassungen stelle ich zusammen mit meinem Kollegen Matthias Then am Donnerstag, 15.03. um 15 Uhr im Raum 216a vor.

Am Freitag, 16.03. um 10:30, ebenfalls im Raum 216a geht es dann um die didaktischen Herausforderungen in der Betreuung von Massenkursen.

 

L

Leeb, Astrid / Riepl, Andreas / Simmetsberger, Ursula

edumoodle – von Österreich in die weite Welt

Bereits seit Sommer 2005 führt die Education Group im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur das Projekt edumoodle durch. In dessen Rahmen wird österreichischen Schulen und Bildungsinstitutionen der Einsatz von Moodle im Unterricht ermöglicht, ohne selbst einen Moodle-Server betreiben zu müssen. Nun steht mit edumoodle.net auch Bildungseinrichtungen außerhalb Österreichs die Nutzung dieses Angebotes offen.

Dieser Artikel soll neben einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung dieses Services auch einen Überblick über die Technik hinter edumoodle sowie die Release- und Supportpolitik geben. Ein besonderer Schwerpunkt des folgenden Artikels liegt aber auf ausgewählten Zusatzmodulen und –features, die edumoodle standardmäßig anbietet – ganz nach dem Motto „edumoodle kann mehr.“ 


edumoodle – from Austria into the world

Since the summer of 2005, Education Group has been running the project edumoodle on behalf of the Austrian Federal Ministry of Education, Arts and Culture. edumoodle gives Austrian schools and educational institutions to use Moodle for teaching and learning without having to maintain their own Moodle-server. Educational institutions outside Austria also have the chance to do so by using our service edumoodle.net.

This article briefly describes the development of edumoodle and provides you with an overview about its technical framework as well as about the release and support policy. The emphasis will be put on some of the plugins and features which are not part of a basic Moodle-installation and are available on every edumoodle-instance by default. They support innovative teaching and learning – true to the motto “edumoodle can do much more than that”.

M

Maier, Torsten

Blended eBooks mit Moodle - Interaktive eBooks in Blended Learning Lernszenarien

Die Welt ist komplex, schnell, dynamisch und es entstehen somit immer neue Anforderungen. Aktuelle Entwicklung im Umfeld Lern- und Wissensprozessen tragen massgeblich zur Gestaltung der Wissensgesellschaft bei. Hier sind in den letzten Jahren durch die technische Entwicklung und dass mehr und mehr werdende Sozial Networking im Internet und die veränderten Anforderungen an die „neue“ Arbeit und der Umgang mit Wissen zu sehen. Diese Entwicklungen haben insbesondere bei der Aufbereitung von Wissen und deren Verteilungsprozessen zu einigen Veränderungen geführt.


Einfache Bedienbarkeit, die Veränderung der Lesegewohnheiten, innovative Geschäftsmodelle, neue Anforderungen an das Kommunikationsverhalten vieler Menschen, neue Technologie und Devices ermöglichen die steigende Verbreitung interaktiver Wissensprodukte wie eBooks auf Tablets und mobilen Geräten wie Smartphones. Sie lösen zunehmend den PC als Frontend ab und die Daten stehen mehr und mehr in der Cloud.


Um die zukünftigen Anforderungen und die damit verbundenen Herausforderungen der Aufbereitung von Lern- und Wissensinhalten zu gewährleisten, entstand das Framework für interaktive Wissensprodukte und der dazu gehörige konzeptioneller Blended eBook-Ansatz.


Dabei wurde klar, dass heute Wissensprodukte in fast allen Bereichen des Lebens auftauchen. Aus diesem Grund wurde bei der Umsetzung auf höchste Flexibilität und Variantenreichtum wert gelegt.


Die Einsatzszenarien sind vielfältig und mit unter- schiedlichen Herausforderungen versehen.


Es muss egal sein können für welchen Inhalt ein App produziert werden muss. Wichtig ist ein einfaches Erstellen, eine hohe Interaktionsdichte für den Nutzer und die Nutzung des Mehrwertes der mobilen Devices und deren technische Möglichkeiten.

Die heutige App-Technik erlaubt es sowohl die Nutzung und Reaktion auf haptischen Gesten und die Darstellung multimedialen Lerninhalte gezielt zur Aufbereitung zu nutzen. Dies ermöglicht hochinteraktive und für den Lerner spannende Lern- erlebnissen. Immer mehr kommen Info- und Entertainment auf mobilen Endgeräten zusammen und bilden eine neue Einheit.


Die Lerninhalte bei interaktiven eBooks können einfach aktualisiert und personalisiert werden. Insbesondere die Aktualisierungsprozesse können durch die Push-Dienste realisiert werden. In Abo-Modellen können "LernZeitungen/LernMagazine" z.B. im Compliance-Umfeld realisiert werden. Hier können regelmässige modulare praxisorientierte Fallbeispiele in Form von kleinen interaktiven eBooks der Zielgruppe zur Verfügung gestellt werden. Dies erhöht die Lernkurve und unterstützt die kontinuierliche Auseinandersetzung beim Lernen mit den Themenfeldern und steigert somit den Lernerfolg. Die Personalisierung ist möglich, z.B. kann der Leser eigene Notizen oder Anmerkungen inkl. Lesezeichen setzen. Diese Anmerkungen können einer Community zur Verfügung gestellt werden. Hier durch entstehen zusätzliche Diskussionen zu den dargestellten Inhalten. Weiterhin kann eine Personalisierung noch zu persönlichen Abos von zusätzlichen Informationen genutzt werden oder durch die Kenntnis ob ein Leser weiblich oder männlich ist Inhalt zu steuern.

May, Birgit / Jokiaho, Annika

Wie Lehramtsstudierende Moodle-Kurse produzieren und praktisch in der Schule umsetzen

Seit dem Sommersemester 2011 konzipieren, produzieren und erproben Lehramtsstudierende in Kleingruppen Lerneinheiten für Moodle im Rahmen der Lehrveranstaltung „E-Learning in der Schule“. Die Lehrveranstaltung wird im mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächerverbund angeboten. Dadurch haben die Studierende in der Regel unterschiedliche Fächerkombinationen und können ein breites Spektrum an Inhalten fachlich abdecken. Die Gruppen entscheiden sich zunächst für ein Fach und wählen danach ein Thema aus. Damit die Inhalte auch später Anwendung in der Schule finden, wird von Anfang an eng mit der Schule zusammengearbeitet. In einer ersten Kick-Off Veranstaltung stellt sich die Schule vor und die Themen werden gemeinsam mit der Schule und den Dozentinnen der Hochschule definiert. Danach folgt eine Arbeitsphase an der Hochschule mit Grundlagen zu Moodle oder Einführung in Autorentools wie Mediator. Die Studierenden entwickeln auf Basis von Templates den Ablauf der E-Learning Einheiten mit Moodle. Fachlich stehen mehrere Lehrer aus der Schule den studentischen Gruppen zur Seite und die Zusammenarbeit sowie Kommunikation findet über einen Moodlekurs statt. Nach der Konzeption und Entwicklung der Lerneinheiten werden die Moodlekurse in der Schule von den Studierenden erprobt.

How students of teacher education develope, produce and prove moodle courses in and for schools

Since summerterm 2011 students of teacher education develope, produce and prove moodle courses in groups in the workshop „e-Learning in school“. Most of the students have mathematics and science as a main subject and therfore the moodlecourses are mainly developed for these subjects. Right from the start there is a close cooperation with the school to make sure that the content can be used afterwards in school. In a first kick-off meeting the school presents themselves and discuss the the students the possible themes for the courses. After this kick-off meeting the students get an introduction in moodle and if needed in other authoring tools for example mediator. Then the students develop the course based on different templates and get help of the teacher and the academic staff. In a last step the students can prove their course in school together with the pupils.

Montgomery, Ulrike

Moodle2go: Das mobile Moodle

In diesem Vortrag geht es um den Einsatz von Moodle 2.2 im Unterricht mit Hilfe mobiler Endgeräte. Anhand von konkreten Beispielen zeige ich, welche kostenlosen Apps sich besonders gut für den mobilen Moodle-Einsatz eignen. Eine kurze Anleitung, wie mit Hilfe eines internetfähigen Handys Tonaufnahmen, Digitalfotos, Lernkärtchen und weitere interaktiven Inhalte in einen Moodlekurs integrieren werden können, rundet den Vortrag ab.

The  presentation  discusses teaching with Moodle2.2 using mobile devices.
I will show which free apps are particularly suitable for Moodle, and will include a short explanation on how sound files, digital photos, flashcards and other interactive materials can be integrated into a Moodle course just using a smartphone.  


P

Paulick, Christian

edu-sharing

Pelczar, Iwona / Küfner, Julia

Titel: EKG-Befundung als Peer-Teaching in moodle
Untertitel: Präsentation eines in moodle durchgeführten Online Kurses zur Vermittlung der EKG-Befundungskompetenz an der Medizinischen Fakultät der LMU München
Hintergrund:
An der Medizinischen Fakultät der LMU München mit etwa 5000 Studierenden pro Semester wird die moodle Lernplattform bereits seit vier Semestern für die Lehre erfolgreich eingesetzt.
In etwa 200 Kursen werden den Studierenden hauptsächlich ergänzende Lehrmaterialien zu ihren Präsenzkursen zur Verfügung gestellt. Die in moodle verfügbaren Lernaktivitäten werden dagegen selten eingesetzt.
Eine durchgeführte Semesterevaluation ergab, dass sich Studierende in der EKG-Befundung unsicher fühlten und sich weitere Lehrangebote ausdrücklich wünschen würden. Um diese Lücke zu schließen, wurde im Sommersemester 2010 ein Online Kurs für Studierende im Rahmen der Inneren Medizin zur Ergänzung der Präsenzlehre eingeführt.
Methode:
Der Kurs war in zwei Hauptphasen gegliedert, die sich zyklisch über das gesamte Semester wiederholten. In der ersten Phase sollten die 250 Kursteilnehmer in Kleingruppen zu 10 Studierenden ein EKG befunden und in der Gruppe darüber diskutieren. In der zweiten Phase wurden ihnen das EKG und die Befundung einer anderen Gruppe vorgelegt, welche sie in einer gemeinsamen Diskussion bewerten mussten. Diese Bewertung wurde wiederum als Feedback zurück an die Ursprungsgruppe geschickt. Bei inhaltlichen Fragen konnten sich Studierende jederzeit an Experten wenden.
Für die Umsetzung des Kurses wurden die moodle Aktivitäten „Forum“, „Datenbank“ und „Glossar“ verwendet. Mithilfe der „Datenbank“ und der Foren im Gruppenmodus „getrennte Gruppen“ konnten die Studenten ihre EKGs hochladen, befunden und darüber diskutieren. Um die Peer-Teaching-Methode anzuwenden, wurden zusätzlich „Gruppierungen“ genutzt. Neben moodle wurden weitere Lernprogramme und -module eingesetzt.
Ergebnisse und Diskussion:
Dank seiner vielfältigen Lernwerkzeuge und Funktionen wie der getrennte Gruppenmodus oder die Gruppierungen, die standardmäßig zur Verfügung stehen, erwies sich moodle als ein flexibles und fähiges LMS, mit dem sich das innovative Lehr- und Lernkonzept des EKG-Online Peer-Teaching-Kurses erfolgreich durchführen ließ.
Der Kurs und die Peer-Teaching-Methode wurden durch Studierende grundsätzlich positiv bewertet. Es gibt jedoch noch Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus der ungewohnten Lehrmethode des Peer-Teachings ergaben. Außerdem bereitete den Kursteilnehmern die Navigation des Kurses Probleme, so dass hier noch Anpassungen umgesetzt werden müssen.

Pelczar, Iwona / Küfner, Julia

  

Titel: EKG-Befundung als Peer-Teaching in moodle


Untertitel: Präsentation eines in moodle durchgeführten Online Kurses zur 
Vermittlung der EKG-Befundungskompetenz an der Medizinischen Fakultät der LMU München
Hintergrund:
An der Medizinischen Fakultat der LMU München mit etwa 5000 Studierenden pro Semester
wird die moodle Lernplattform bereits seit vier Semestern fi.ir die Lehre erfolgreich eingesetzt.
In etwa 200 Kursen werden den Studierenden hauptsächlich ergänzende Lehrmaterialien zu
ihren Präsenzkursen zur Verfügung gestellt. Die in moodle verfügbaren Lernaktivitäten
werden dagegen selten eingesetzt.
Eine durchgeführte Semesterevaluation ergab. dass sich Studierende in der EKG-Befundung
unsicher fuhlten und sich weitere Lehrangebote ausdrücklich wünschen würden. Um diese
Lücke zu schließen,wurde im Sommersemester 2010 ein Online Kurs frir Studierende im
Rahmen der Inneren Medizin zur Ergänzung der Präsenzlehre eingeführt.


Methode:
Der Kurs war inzwei Hauptphasen gegliedert,die sich zyklisch über das gesamte Semester
wiederholten. In der ersten Phase sollten die 250 Kursteilnehmer in Kleingruppen zu 10
Studierenden ein EKG befunden und in der Gruppe darüber diskutieren. In der zweiten Phase
wurden ihnen das EKG und die Befundung einer anderen Gruppe vorgelegt, welche sie in
einer gemeinsamen Diskussion bewerten mussten. Diese Bewertung wurde wiederum als
Feedback zurück an die Ursprungsgruppe geschickt. Bei inhaltlichen Fragen konnten sich
Studierende jederzeir an E,xperten wenden.
Für die Umsetzung des Kurses r,vurden die moodle Aktivitäten "Forun", "Datenbank" und
"Glossar" verwendet. Mithilfe der "Datenbank" und der Foren im Gruppenmodus "getrennte
Gruppen" konnten die Studenten ihre EKGs hochladen, befunden und darüber diskutieren.
Um die Peer-Teaching-Methode anzuwenden, wurden zusätzlich "Gruppierungen" genutzt.
Neben moodle wurden weitere Lernprogramme und -module eingesetzt.


Ergebnisse und Diskussion:
Dank seiner vielfältigen Lernwerkzeuge und Funktionen wie der getrennte Gruppenmodus
oder die Gruppierungen, die standardmäßig zur Verfügung stehen, erwies sich moodle als ein
flexibles und fähiges LMS, mit dem sich das innovative Lehr- und Lernkonzept des EKG-
Online Peer-Teaching-Kurses erfolgreich durchführen ließ.

Der Kurs und die Peer-Teaching-Methode wurden durch Studierende grundsätzlich positiv
bewertet. Es gibt jedoch noch Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus der
ungewohnten Lehrmethode des Peer-Teachings ergaben. Außerdem bereitete den
Kursteilnehmern die Navigation des Kurses Probleme, so dass hier noch Anpassungen
umgesetzt werden müssen.

Title: ECG-Interpretation as Peer-Teaching Course in moodle
Subtitle: Presentation of an Online Training Course to improve ECG Interpretation Skills of
medical Students at the Universitv of Munich

Background
The medical faculty of the University of Munich (LMU) has successfully been working with
moodle for about four years. More than 5000 students are using the platform each semester to
access material of their courses. However, the usage of interactive moodle_ activities is quite low.
On the other hand, students requested additional courses to train ECG-interpretation skills.
To bridge this gap, an online moodle course was introduced in 2010 as an add-on to regular
course training.

Method
The online course was split in two phases, which were repeated during the whole semester In the
first phase, 250 students were divided into groups of 10. They were given an ECG and had to
discuss it with their group peers. In the second phase each group was given the ECG with the
interpretation of another group. Again, they had to discuss the new ECG and assess the results of
their peer group. Finally the feedback was returned to the first group. During the process, students
were always able to contact an expert in case questions occurred.

The course was implemented using moodle activities such as forum, database, glossary and group
modes to allow students to upload and discuss their ECG files. In addition to moodle, further
online tutorials were used.

Results and Discussion
Moodle offers highly sophisticated activities and settings to implement such a complex online
peer-teaching course. Students in general appreciated the course and its concept. However, the
new method of peer-teaching and some navigation challenges in moodle have to be adressed when
implementing similar courses in the future.

Petjärv, Britt (Estland)

Zentrum der  Geisteswissenschaften, TTK/University of Applied Sciences  britt.petjarv@tktk.ee

Brückenschlag zwischen Ingenieurwissenschaften und Deutsch als Fremdsprache – Das ADOK-Projekt: Automatisierung und Deutsch im Online-Kurs

 ABSTRACT

 Im Projekt ADOK = Automatisierungstechnik und Deutsch im Online-Kurs (Laufzeit: 1.10.2009-30.9.2012), entwickeln Automatisierungs- und DaF-Lehrer der Hochschulen FH Tampere(Koordinator), HS Reutlingen, TU Ostrava, TH Tallinn Curriculum und Materialien für einen fachübergreifenden Kurs für Automatisierungstechnik (Speicherprogrammierbare Steuerungssysteme = SPS) und Deutsch als Fremdsprache.

Außerdem arbeiten drei Firmen mit:

T:mi Ulrike Eichstädt (DaF), Hinterwaelt (Grafikdesign) und In Punkto Software (Programmierung).

 Der Kurs simuliert ein internationales Projekt von der Bestellung bis zur Inbetriebnahme einer Ampelanlagen-Steuerung.

Die Studenten werden in internationale Teams eingeteilt, die sowohl als Besteller als auch als Lieferant fungieren. Jede Bestellergruppe gibt eine spezielle Ampelanlagen-Steuerung in Auftrag. Dafür müssen die Studenten die Programmierung mit Step 7 erlernen, einer von Siemens entwickelten Software für SPS der SIMATIC-Gruppe.

Die Kommunikation zwischen Besteller und Lieferant erfolgt auf Deutsch.

Außerdem lernen sie -  gestützt auf die Sieben-Siebe-Methode (http://www.eurocomgerm.de) - deutschsprachige Fachtexte (z.B. die Siemensfibel) zu verstehen.

Die adaptierte Lesestrategie heißt in unserem Kurs, in Anlehnung an STEP 7, der Programmiersoftware zur Programmierung von SPS der SIMATIC-Familie, Sieben Steps zu STEP 7.

Der hier entwickelte Kurs ist ein Online-Kurs auf der Lernplattform Moodle. Er kann als eigenständiger Online-Kurs eingesetzt werden, es wird aber empfohlen die Online-Phasen in ein Kurskonzept einzubauen, das auch Präsenzphasen vorsieht. Parallel zu den Online-  und Präsenzphasen arbeiten die Studierenden im Labor an Programmieraufgaben.

Die Studierenden sind über die Lernplattform miteinander vernetzt, sie kommunizieren über Foren und Chats bei der Lösung der Aufgaben. Der Online-Kurs aktiviert die Eigenverantwortung beim Lernen, denn das Abarbeiten der Aufgaben und die Reihenfolge wird nur minimalst gelenkt, erfordert aber auch Verantwortung gegenüber den Teammitgliedern. Somit ist dieser Ansatz eine wichtige Grundlage für das lebenslange Lernen.

Als Bewertungsmethoden werden die Bewertungstools von Moodle eingesetzt: Testtool  und Bewertungstool.

Als Abschlusstest gilt das störungsfreie Funktionieren der Ampelsteuerung.

Dieser Online-Kurs mit der Bezeichnung ADOK - Automatisierung und Deutsch im Online-Kurs – kurz ADOK – wird nach der Fertigstellung kostenlos für alle Interessenten im Internet (www.adok-projekt.eu) zur Verfügung stehen und lässt sich ohne Probleme in die Moodle-Umgebung der jeweiligen Hochschule einbetten.

 

A Bridge between Engineering and Language Learning: Automation and German in an Online Course

 Centre for Humanities, TTK/University of Applied Sciences  britt.petjarv@tktk.ee

 ABSTRACT

 In this project called ADOK: Automatisierung und Deutsch im Online-Kurs (= Automation engineering and German in an online course) - running from 1.10.2009 till 30.9.2012 - teachers of automation work together with teachers of German as a foreign language to develop a curriculum and material for an inter-disciplinary course for automation technique, namely control systems that are programmable from memory (PLC), and German as a foreign language. Besides these teachers, coming from the following colleges: FH Tampere-Finland (coordinating partner), HS Reutlingen-Germany, TU Ostrava-Slovakia and FH Tallinn-Estonia, three firms cooperate in this project: T;mi Eichstädt (German as a foreign language), Hinterwaelt (graphic design) and InPunkto Software (programming).

The course simulates an international project starting with an order for a steering mechanism for traffic lights and going up to its initial operation.

The students are divided into international teams which act both as orderer/buyer and supplier respectively. Each team of buyers has to order a specific steering mechanism for the traffic light. In order to be able to do so the students have to acquaint themselves with the programming language called STEP 7, a software package for PLC of the SIMATIC group developed by Siemens.

The course material produced is a combination of problem-based instruction in the field of Control Engineering and active learning of the German language. Situations from daily professional life are simulated and this will have a positive effect on the motivation of the students. 

The communication between buyer and supplier takes place in German. Based on the “Seven-sieves-method” the project team developed a new reading strategy called “7 Steps to STEP 7” which helps the students to understand specialized texts in German (for instance the Siemens handbook). This reading strategy could be used for most European languages.

Computer modified, animated and interactive learning material for the combined teaching of Control Technology and German language will be produced on the basis of authentic texts and diagrams. These tasks will be embedded in Moodle, a widely-used online learning platform, so they can be used by the students to produce, for example, glossaries together.

This course can be used as an independent On-line training program, but it is recommended to combine online lessons with contact lessons. In parallel with online course and contact lessons, the students are also working in laboratory and doing their programming exercises.

Students can use the training platform for on-line communication. They can use online forum or chat for the discussion over the exercises and answers they have found. Online course activates the individual responsibility of the students because the sequence of doing exercises is managed by the teaching staff only to a small extent; but at the same time co-operation and responsibility for co-students is also required. Therefore is this approach an important basis for lifelong learning.

 

When the project is finished every college can use this course and the material for free. It will be available on www.adok-projekt.eu

R

Reiff-Schoenfeld, Hans-Lorenz

Vorbeugen statt Aberkennen – Plagiatsprävention mit Turnitin

Fr. 16.3.2012 ab 11.40Uhr in Raum 129 im 1. Obergeschoss

Reiff-Schoenf

iParadigms wurde 1996 an der Berkeley University gegründet und beschäftigt sich seitdem mit dem Vergleichen von Textdokumenten und der Entwicklung von Lehrwerkzeugen für die Beurteilung von eingereichten Semesterarbeiten, Referaten, Abschlussarbeiten, Dissertationen, Forschungspublikationen usw.

 Turnitin stellt Lehrkräften und Studenten und Schülern eine webbasierte Umgebung zur Verfügung, die die Erstellung und Bewertung von eingereichten Arbeiten in digitaler Form wirksam unterstützt. Die Lehrkräfte werden durch Turnitin in die Lage versetzt, die Bewertung und Beurteilung der eingereichten Arbeiten auf dem Hintergrund der Prüfung der Originalität vorzunehmen. Hierbei steht die pädagogische Anleitung der Studenten zum besseren Schreiben auf dem Hintergrund wissenschaftlicher Integrität und der Respektierung fremden Gedankenguts durch korrektes Zitieren im Vordergrund.

 iParadigms hat ein Activity Modul „Turnitin Assignment” für Moodle ab 1.9 entwickelt, dass die gesamte Konfiguration und Durchführung der Turnitin Aufgaben in Moodle erlaubt und nur für die Ansicht der Originalität und Bewertung der eigereichten Arbeiten den Turnitin Document Viewer in einem neuen Fenster öffnet. Alle Daten, auch die ev. Benotung der Arbeit wird in Moodle zurückgeschrieben. Der Nutzen für Lehrkräfte und Studenten ist, dass keinerlei zusätzlicher Administrationsaufwand entsteht und die gewohnte Arbeitsumgebung beibehalten wird.

Rinke, Stephan

Teams sind Trumpf: Moodle für Kooperative Lernszenarien einsetzen

Viele Moodle-Kursräume bleiben hinter den Möglichkeiten dieses mächtigen eLearning Tools und der zugrunde liegenden Philosophie zurück (http://docs.moodle.org/20/de/Philosophie). Häufig wird Moodle nur als Ablageplatz für pdf-Dateien genutzt. Wenn wir glauben, dass Lernen am besten in sozialen Kontexten geschieht, in denen Lernende gemeinsam Neues schaffen, um sich den Lernstoff anzueignen, dann müssen wir dies auch in Moodle berücksichtigen.
Dieser Tagesworkshop ist für alle, die Moodle für kooperative Lernszenarien einsetzen wollen. Wir werden überlegen, wie man die Grundvoraussetzungen für kooperatives Lernen (http://goo.gl/e2y93) in einem Moodle Kursraum schafft, bevor wir uns in Teams daran machen, auch anspruchsvollere Lernszenarien mit Moodle umzusetzen. 
Dabei werden wir vieles lernen zu den Lernaktivitäten Forum, Wiki, Datenbank und Workshop. Außerdem werden wir die Gruppen- und Gruppierungsfunktion erarbeiten, die für den Einsatz komplexerer kooperativer Methoden hilfreich ist.

Many Moodle courses only employ very basic functions of this powerful eLearning tool and do not live up to the expectations set forth in the official Moodle philosophy (http://docs.moodle.org/22/en/Philosophy). Frequently Moodle is used solely as a data dump for pdf files. If we believe however that learning works best in social contexts in which learners create new "learning products" together in order to master new skills and internalise knowledge then we have to use Moodle accordingly.
This workshop is for all who want to use Moodle for cooperative learning scenarios. We will reflect on transferring the basic prerequisites for cooperative learning 

(http://goo.gl/e2y93) into moodle courses before working in teams to create sophisticated learning scenarios in Moodle. In the process we will learn a lot about using forums, wikis, databases and the workshop module as well as mastering the Moodle Groups and Groupings feature which is essential in creating a lot of cooperative learning scenarios.
(Stephan Rinke, VHS Essen und edumorph.com & Michael Tighe, virtual-teamwork.com


Teams sind Trumpf: Gruppen und Gruppierungen für Kooperative Lernszenarien nutzen
Die Gruppenfunktion von Moodle ist eine Funktion, an die sich viele Lehrende nicht herantrauen. Dabei ist der Einsatz gar nicht schwer! Viele kooperative Lernszenarien lassen sich erst in Moodle realisieren, wenn man sich ein wenig mit der Gruppen- und Gruppierungsfunktion beschäftigt hat. Dann werden auf einmal auch kooperative Lernaktivitäten wie Placemats, Gruppenpuzzle und Simulationen mit unterschiedlichen Gruppenzusammensetzungen in Moodle möglich. In diesem Workshop wird anhand von Beispielen gezeigt, was man mit der Gruppenfunktion machen kann und wie man eine kooperative Lernaktivität damit umsetzt.

The Groups and Groupings feature in Moodle is a feature many teachers are afraid of. Using it, however, is not difficult! Many cooperative learning scenarios are only possible in Moodle through the use of this feature. Suddenly even complex activities like placemat, jigsaw and simulations with changing group members are possible in Moodle. This workshop will show examples of what is possible with the Groups and Groupings feature and how to transfer a cooperative learning activity into a Moodle course.
(Stephan Rinke, VHS Essen und edumorph.com)

Rötten, Heino

Moodle Hosting für Bildungseinrichtungen bei einem kommunalen Dienstleister

Moodle wird komplexer. Diese Erkenntnis setzt nicht erst mit Version 2.2 ein, sondern ist ein logischer Prozess, der mit der ersten Version vor 10 Jahren begann.

Was damals noch relativ leicht auf dem eigenen Server „unter dem Tisch“ machbar war, hat sich mittlerweile zu einem komplexen Gebilde mit verschiedensten Bausteinen und Abhängigkeiten entwickelt, die es dem Nicht-Techniker heute deutlich schwieriger machen, die Moodle-Plattform selber zu hosten.

Der Vortrag soll einen Überblick darüber geben, welche moderne IT-Infrastruktur ein Rechenzentrum zur Verfügung stellt, um alle Anforderungen an Sicherheit und Performanz gewährleisten zu können.  Dadurch kann sich der Nutzer vollends auf die pädagogischen Inhalte konzentrieren.

Angesprochen sind nicht nur diejenigen Nutzer, die mehr über die Details des professionellen Hostings erfahren wollen, sondern auch diejenigen, die sonst weniger mit der technischen Seite zu tun haben und sich einmal einen Überblick über das verschaffen wollen, was „im Hindergrund“ alles abläuft. 


S

Sander, Prof. Dr. Wolfgang / Igelbrink, Christian

 

Strukturierte Urteils-Bildung mit MOODLE (Lehrerbildung in Schule / Hochschule)

Urteils-Bildung ist eine der anspruchsvollen Aufgaben der Schule. Im Schulalltag wird häufig übersehen, wie das Ziel erreicht werden kann.
Das Konzept der strukturierten Urteils-Bildung bietet einen Verfahrensvorschlag, welche einzelnen Schritte zu erledigen und welche typischen Fehler zu vermeiden sind.
Mit Moodle kann dieser Vorgang der Urteilsbildung vorbereitet und als sozialer Prozeß gestaltet werden. Anhand von Bespielen wird dies mit den Teilnehmern durchgespielt.

Schmidt, Claudia

v.l.: Dietmar Johlen, Jenny Althans, Waldemar Sobieroj, Claudia Schmidt

Der Schüler im Mittelpunkt - individualisierter und kompetenzorientierter Unterricht in Politik und Wirtschaft Praktische Unterrichtsbeispiele aus den Bildungsgängen der Informationstechnik

Neben dem Lernschrittkonzept werden kollaborative Web 2.0 Tools einbezogen und Lernaufgaben zu "Generation global, Fluch oder Segen?" diskutiert. Weiter werden Schülerlösungen vorgestellt.

The „Learning Step Concept“ is applied to the subject of politics and economics (PoWi) for the students of the IT sector’s training occupations. Furthermore the student’s project “Generation global – Curse or blessing” is presented and the use of collaborative web 2.0 tools is discussed.

Sobieroj, Waldemar / Johlen, Dietmar

v.l.: Dietmar Johlen, Jenny Althans, Waldemar Sobieroj, Claudia Schmidt

Der Schüler im Mittelpunkt – individualisierter und kompetenzorientierter Unterricht mit Moodle und Mahara – Praktische Unterrichtsbeispiele aus den Bildungsgängen der Informationstechnik

Schule verändert sich grundlegend, wenn jedem Schüler der Freiraum verschafft wird, seinen individuellen Lernweg zu gehen. Wir wollen in unserem Vortrag zeigen, wie im Rahmen einer konsequenten Portfolioarbeit Moodle und Mahara im kompetenzorientierten Unterricht einen positiven Veränderungsprozess bei den Anwendern bewirken können und in diesem Sinne zu mehr als nur Werkzeugen werden. An konkreten Unterrichtsbeispielen und Arbeitsergebnissen von Schülern aus den Bildungsgängen der Informationstechnik stellen wir vor, wie die Lehrkräfte gemeinsam im Team unterrichten und wie sich ihr Arbeitsablauf und der Arbeitsablauf der Schüler verändert hat. Schüler benötigen auf ihrem individuellen Lernweg eine intensive Unterstützung, um sich nicht allein gelassen zu fühlen. Wir stellen diese Unterstützung mit dem Lernschrittkonzept sicher. Im Vortrag zeigen wir, wie das Lernschrittkonzept im Zusammenspiel mit Moodle und Mahara im Unterricht gelebt wird und wie wir uns hiermit in die OER (open education resources) Bewegung einbringen möchten.

Schools change profoundly when they decide to introduce personalized learning. We will demonstrate our approach towards individual learning paths for each student that we call “Learning Step Concept” (Lernschrittkonzept). It is important to provide a set of tools and techniques in order to support the students on their individual learning path. Such tools will be presented and show how students work with them. A typical learning step lasts one week.  A learning step means the documentation of goals and the allocation of learning products (How will a student prove that he has achieved a goal?). Finally the documentation of the learning products are presented in a portfolio (Mahara) and the achievements of the learning process’ results are evaluated. This is visualized in a diagram called “learning step overview” (Lernschrittübersicht) that uses aspects of Bloom’s taxonomy.

Strasser, Thomas / Kuhlkanek-Wehlend, Gabriele

Mahara Reloaded:

Die Rolle des selbstorganisierten Lernens mit Mahara im tertiären Bildungsbereich – ein praktischer Erfahrungsbericht eines Forschungsprojektes

Der Vortrag hat den Einführungsprozess von Mahara an der Pädagogischen Hochschule Wien mit authentischen und vor allem praktischen Beispielen/Szenarien zum Thema. In Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt (Die Rolle des selbstorganisierten Lernens mit Mahara) werden Schritte dokumentiert und real präsentiert, die unerlässlich waren/sind, um einen “alltäglichen” Gebrauch des e-Portfolios in der Schulpraktischen Ausbildung für angehende MittelschullehrerInnen aufzubauen (Best-Practice-Beispiele).

 

Weiters versucht der Vortrag nicht nur die technischen Aspekte bei der Implementierung von Mahara zu präsentieren/diskutieren, sondern vielmehr jene der persönlichen Entwicklung, der Sozialkompetenz, des selbstorganisierten Lernens und der Professionalisierung von angehenden LehrerInnen im praktischen Kontext, unterstützt mit wissenschaftlichen Forschungsmethoden, zu analysieren.

 Ziel ist es, Vergleiche zu Entwicklungsschritten, Problemlösungsstrategien, Professionalisierungsszenarien aufzuzeigen (i.e. „in-progress“ Forschungsstudie mit explizit praktischen Empfehlungen)!

Mahara Reloaded:

the role of self-organised learning with Mahara in Higher Education. A practical report of a research project.

This presentation deals with the implementation process of Mahara at University of Teacher Education Vienna. Based on the findings of a current research project (“the role of self-organised learning with Mahara), several steps have been taken in order to support an authentic use of ePortfolios in the practical training sessions for student teachers at University of Teacher Education Vienna.

Furthermore, this presentation tries to discuss not only the technical aspects for an implementation of Mahara in an educational institution, but also highlights ePortfolio features of personal development, social competency and professionalism adapted to student teachers’ needs. One focus of this presentation will be on the documentation of progress, problem-solving strategies and professionalization scenarios (i.e. presentation of an “in-progress” study with practical recommendations).


T

Trujillo, Cristina / Essenwanger, Faria

 

Konstruktivistischer Ansatz in Blended Learning

Beispiel anhand des Kurses „Management Intercultural de España y Latinoamérica“

Die Veröffentlichung des Dokumentes Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen vom Europarat hat den modernen Fremdsprachenunterricht grundlegend umgestaltet, insbesondere in Bezug auf die Verteilung der Rollen in der Dichotomie Lernen-Lehren. Während der Dozent als Begleiter und Unterstützer des Lernprozesses des Studenten betrachtet wird, rückt der Sprachlernende in den Vordergrund. Das Lernen wird hier als konstruktiver Prozess betrachtet, dessen Ergebnis konsequenter Aufbau von neuem Wissen auf der Basis eigener Erfahrungen des Lernenden ist.

Die Idee, die eigene Vorerfahrung unseren Studenten im Ausland als Basis für die neue Orientierung des von uns seit einigen Jahren angebotenen Wahlpflichtfaches Management Intercultural de España y Latinoamérica zu nutzen, wurde im letzten Semester umgesetzt. Dafür eignet sich hervorragend ein Blended-Learning-Konzept, in dem Präsenzveranstaltungen mit e-learning-Phasen in Moodle und in Webkonferenzen kombiniert werden.

In diesem Vortrag möchten wir die Erfahrungen und Ergebnisse dieses Kurses präsentieren. Insbesondere möchten wir darüber berichten, wie der Einsatz von integrativem Lernen auf der Basis des konstruktivistischen Ansatzes den Unterricht positiv beeinflussen kann.

This research work arises from a didactical experience based of the constructivism assessment that was presented in the optional subject “Management Intercultural en España y Latinoamérica” that was taught in the last summer semester at the University for Applied Sciences Nordakademie. The theory of constructivism suggests that learners construct knowledge out of their experiences. The students spent at least one semester abroad (Spain o Latin America) where they have gained a great deal of experience in these countries, and which we have taken as basis for the subject. The Blended Learning Concept is excellently suited for this, as the classroom presence is combined with e-learning phase in Moodle and in webconference.


Tyczkowski, Gregor

Donnerstag, ab 11.30 Uhr in Raum 2K25 oder 025

"Offene und geschlossene Aufgaben im Mathe-Unterricht"

Tyczkowski, Gregor

Es wird gezeigt, wie offene und geschlossene Mathe-Aufgaben mit Moodle gestellt werden können. Dazu werden die Moodle-Aktivitäten Forum und Test vorgestellt.

Es steht ausreichend Zeit zur Verfügung die Moodle-Aktivitäten auszuprobieren und selbst neue Aktivitäten zu erzeugen.

Der Workshop wendet sich an Anfänger.

V

Vaupel, Wolfgang / Giering, Birgit

  

                   Medienberatung NRW

Lern- und Arbeitsplattformen als Motor für Schul- und Unterrichtsentwicklung in NRW

Das Lernen und Arbeiten mit und auf Plattformen hat in NRW in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung und Verbreitung zugenommen.

Speziell qualifizierte Medienberaterinnen und Medienberater in den Kompetenzteams NRW unterstützen die Schulen bei der Implementierung einer Lern- und Arbeitsplattform. Insbesondere initiieren sie den Prozess zur Ausstattung mit einer lernförderlichen IT-Infrastruktur  und begleiten den Austausch zwischen Schulen, Schulträgern und IT-Dienstleistern.

Durch das Angebot der kommunalen IT-Dienstleister steht den Schulen in NRW seit Kurzem ein Paket zur Verfügung, dass derzeit sowohl die wichtigsten Werkzeuge für eine reibungslose, IT-gestützte Schulorganisation beinhaltet als auch zukünftig den über single sign on möglichen Zugriff auf eine Lern- und Arbeitsplattform beinhalten wird.

Mit der neuen learn-line und der Lehrerfortbildungssuchmaschine bereit gestellt durch die Medienberatung NRW stehen den Lehrerinnen und Lehrern in Nordrhein-Westfalen zwei weitere mächtige Werkzeuge zur Verfügung, deren Integration in das Angebot der kommunalen IT-Dienstleister ebenfalls projektiert ist.

W

Welzel, Stefanie

3, 2, 1 - in der Grundschule moodlen

In diesem Vortrag werden Tipps und Tricks gezeigt, wie man auf einfache Weise Kinder mit Moodle vertraut machen kann. Es werden Ideen entwickelt, wie die Kinder in regelmäßigen Abständen in ihren virtuellen Lernräumen arbeiten können.

This presentation gives some ideas of getting primary school children familiar with Moodle. Different ways are shown how to involve younger children in the regular work with the LMS. 

Welzel, Stefanie / Krause, Ralf

Multimediale Inhalte in Moodle-Kursen
Beispiele zum Lernen mit allen Sinnen

Im Mittelpunkt für das Handeln in Schule und Unterricht sollte nicht das technisch Mögliche
stehen, sondern ausschließlich das pädagogisch Sinnvolle. So werden im Unterricht niemals die
Medienfeuerwerke eines privaten Fernsehsenders abbrennen oder die millionenschweren Effekte
eines preisgekrönten Hollywood-Filmes explodieren. In der Lebensrealität von Jugendlichen gilt es
viele multimedialen Gewohnheiten … und in der Schule ist davon nicht viel angekommen. Ein
bisschen Multimedia könnte beim Lernen helfen – da sind sich die Experten völlig sicher!! Die
Medien existieren meistens - was fehlt, das ist der praktische Einsatz in der Schule.
Der Workshop zeigt in ausgewählten praktischen Beispielen, wie multimediale Elemente in eigenen
Moodle-Kursen sinnvoll eingebunden und produktiv genutzt werden können:
• Arbeitsblatt mit eingebetteter Audiodatei (MP3)
• Arbeitsblatt mit eingebettetem Video (Flash, Quicktime, WMV)
• Größenanpassung der Bilddarstellung
• Datenbank zur Präsentation multimedialer Unterrichtsergebnisse
• Argumente für schulinterne oder schulexterne Speicherung
Die Inhalte für diesen Workshop entstanden aus realen Anforderungen an die Lehrerfortbildung,
und zwar mit den folgenden Zielen:
• Multimediales Lernen in einer multimedialen Gesellschaft
• Lernen mit vielen Sinnen
• Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und des Hörverstehens
• Förderung genauer Beobachtungen und Beschreibungen
• Individualisierung der Lerngeschwindigkeit und der Lernwege
In praktischer Tätigkeit sollen die Teilnehmer/innen in diesem Workshop erfahren, wie einfach in
Moodle multimediale Inhalte zusammen mit anderen Lernaktivitäten benutzt werden können. Für
den Ablauf des Workshops ist geplant, reale Unterrichtsbeispiele zu zeigen, die praktische
Umsetzung in einem eigenen Kurs auszuprobieren und eine pädagogische Diskussion zu
beginnen. Auch die Einbeziehung mobiler Endgeräte wird thematisiert.
Moderation des Workshops
• Ralf Krause, 41542 Dormagen, NRW, Deutschland
• Lehrer an der Gesamtschule Dormagen – www.bvsdormagen.de
• Moodletreff der Bezirksregierung Düsseldorf – www.moodletreff.de

• Stefanie Welzel, 45355 Essen, NRW, Deutschland
• Lehrerin an der Grundschule Dionysiusschule Essen-Borbeck – www.dioschule.de
• Moodletreff der Bezirksregierung Düsseldorf – www.moodletreff.de

Z

Zöllner, Ute

Do. 15.3. 2012 ab 11.30 Uhr in Raum 140 im 1. Obergeschoss

"Vom Teilnehmer zum Trainer - Schnelleinstieg in Moodle"

Die Verbreitung von Moodle als Lern-Manager-System ist in den letzten Jahren immer weiter vorangeschritten.
In vielen Schulen und Universitäten ist es bereits ein fester Bestandteil der Kommunikation und des Austauschs von Lerninhalten geworden. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, die Erarbeitung von Lerninhalten ihrem eigenen Lerntempo anzupassen und den Weg der Erschließung sehr individuell zu gestalten. Diesen Weg können sie sehr unterschiedlich gestalten, von Einzelarbeit über Partnerarbeit bis hin zur Gruppenarbeit. Zu jedem Zeitpunkt gibt es Einstiegsmöglichkeiten in kollaborative Arbeitsphasen.
Die Aufgabe der Trainerin und des Trainers besteht unter anderem darin, diesen sehr individuellen und speziellen Anforderungen mit der Gestaltung von Kursräumen gerecht zu werden. Dabei können sie auf sehr unterschiedliche Arbeitsmaterialien und besonders moodlespezifische Aktivitäten zugreifen.
Doch überall sind oft die Fragen: „Wie lerne ich sicher mit Moodle umzugehen?“ „Wie führe ich die zukünftigen Trainer in das System ein?“ „Worauf ist zu achten und welche Hilfestellungen kann ich anbieten?“
Folgende Schwerpunkte sollten dabei berücksichtigt werden:
· Vertraut machen mit der leichten Handhabung der einzelnen Objekte in einem Kursraum (Textinformationen; Link auf Dateien und Webseiten; Arbeit mit dem Forum und mit Abstimmungen, Design, Rollenzuweisung etc.)
· Einen Übergang schaffen aus der Rolle des Teilnehmers/Teilnehmerin hin zur Rolle des Trainers/Trainerin.
· Befähigung, eigene Kursräume zu gestalten.
In diesem Workshop soll ein Weg aufgezeigt werden, wie der Übergang von der Rolle der Teilnehmerin / des Teilnehmers hin zur Rolle der Trainerin/Trainers gestaltet werden kann. Bestandteil dieser Reise soll auch ein Angebot sein, wie Lehrer und Lehrerinnen mit ihren Schülern und Schülerinnen die ersten Schritte in Moodle gemeinsam gehen können.
Anhand von einfachen Materialien und Aufgaben sollen diese Schritte in praktischen Übungen erarbeitet und erlernt werden. Ausgehend von dieser Position (Teilnehmerin/Teilnehmer) ist es dann möglich Kolleginnen und Kollegen zu befähigen, selbst Kurse zu gestalten. Dies geschieht wiederum mit praktischen Übungen, die so angelegt sind, dass die Workshop-Teilnehmerinnen und Workshop-Teilnehmerinnen am Ende der Übung einen ersten Kurs für ihre Zielgruppe erstellt haben.
Der Workshop richtet sich sowohl an Moodle-Einsteiger als auch an die, die auf der Suche noch Konzepten sind, wie sie Moodle ihren Teilnehmerinnen/ Teilnehmern zum ersten Mal zeigen wollen, als auch an
Fachleute, die Moodletrainerinnen/ Moodletrainer ausbilden wollen.
Um Moodle in einer Institution erfolgreich einführen zu können, sollte man viele Mitstreiter gewinnen.
Dabei sollte darauf geachtet werden, sie nicht zu verschrecken, sondern ihnen vielmehr die Vielzahl der Möglichkeiten aufzeigen. Ihnen zu zeigen, dass mit wenig Aufwand recht schnell ein hoher Nutzfaktor eintreten kann, der einem selbst viel Arbeit abnehmen kann.